Spanien - Tempranillo und Co.
Spanien ist nicht nur ein uraltes Weinbauland, sondern flächenmässig mit rund 1,1 Mio. Hektaren Reben die grösste Weinnation. Galt früher „spanischer Wein = Rioja“, sind in den letzten 20 Jahren viele neue Weingebiete ins Rampenlicht gerückt. Dass Spanien fast landesweit ein perfektes Weinklima hat, ist bekannt und wird laufend durch neue Weine, die zur Weltspitze zählen, bestätigt. Unterschiedlichste Bodenarten, Mikroklimatas und eine grosse Zahl autochthoner Traubensorten, lassen eine Vielfalt an Sorten– oder terroirgeprägten Weinen entstehen. Bei den Rotweinen steht die Tempranillotraube im Vordergrund. Die Weine aus der Tempranillotraube spiegeln das Terroir deutlich. Sie zeigen sich mal sanft und elegant, mal tanninbetont, stoffig-barock, je nach Bodenart, Mikroklima und Kelterung. Diese stellt an den Önologen hohe Anforderungen, besonders im Umgang mit den Tanninen. Auf meinen Weinreisen konnte ich mich davon überzeugen, dass selbst in kleineren Familienbetrieben die moderne Kellertechnik vorhanden ist. Erst diese erlaubt es, die Trauben schonend und sortengerecht zu keltern und somit den Sortencharakter zu erhalten. Die Weine aus der Mencìatraube sind aufgrund der weicheren Tannine allgemein samtiger. Diese vorzügliche Traubensorte ist fast ausschliesslich im Weingebiet Bierzo zu finden, währenddem die Tempranillorebe in den meisten Weingebieten Spaniens angebaut wird.   


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